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Unser Club

Unser Club

Unser Club mit dem Namen Lions Club Aschaffenburg Schöntal wurde am 15.04.2010 gegründet.

Den Namen »Aschaffenburg Schöntal« wählten wir, da dieser die Verbindung zum kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum der Region, der Stadt Aschaffenburg, beschreibt und das grüne Herz von Aschaffenburg darstellt.

Die Geschichte unserers Namens Schöntal

Der Park Schöntal wurde in den Jahren 1440–1450 vom Mainzer Kurfürsten Dietrich Schenk von Erbach vor den Toren der Stadt als Tiergarten zur Versorgung der Schlossküche mit Wildbret angelegt und mit einer Mauer umgeben. Je ein Turm stand in Höhe des heutigen Kreisels am Opel-Brass und an der Kittelstraße, das sogenannte “Schwarze Tor”. Südlich wurde er durch den Welzbach begrenzt, heute ist das die Würzburger Straße. Um 1530 wurde der Tiergarten durch den Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Albrecht von Brandenburg vergrößert. Entlang der heutigen Platanenallee wurde ein Küchengarten angelegt, die alte Mauer wurde abgerissen und eine neue Mauer mit Rundtürmen an den jeweiligen Ecken errichtet. Außerdem stiftete Albrecht im Schöntal ein Beginenkloster, zu dessen Äbtissin er seine Lebensgefährtin Agnes Pless machte.

Um 1780 erfolgte die Umgestaltung in einen englischen Landschaftsgarten im Auftrag des Mainzer Kurfürsten und Erzbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal durch den Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell (1750–1823). Die Ruine der 1552 niedergebrannten “Kirche zum Heiligen Grabe” des Beginenklosters wurde als Parkstaffage miteinbezogen. Um sie herum wurde ein See angelegt. Der nördliche Teil wurde zunächst bis in die 1950er Jahre weiterhin als Hofgarten und Gemüsegarten genutzt, bis man auch diesen Abschnitt im englischen Stil gestaltete. In einem Gebäude des Hofgartens wurde bis in die 1970er Jahre ein Kino gleichen Namens betrieben.

Attraktion im Frühjahr zur Blütezeit ist der Magnolienhain. Im östlichen Teil befindet sich die alte Orangerie, in der sich heute ein Restaurant mit Biergarten sowie das überregional bekannte Hofgarten-Kabarett des Kabarettisten Urban Priol befindet. Ferner existiert ein 1.200 m² großer Kinderspielplatz mit Wassermatschanlage und Klettermöglichkeiten, diverse Plastiken (Herkules, Diana) und es sind Teile der alten Stadtmauer zu sehen.